News (Last 12 months)

Neuer Autoklav am IME


Verfasst am 24.05.2018 von dmichaelis

Im Rahmen des Forschungsprojektes CO2MIN wurde ein neuer Hochdruckautoklav der Firma Büchi angeschafft. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Optimierung eines Verfahrens zur Karbonatisierung von anthropogenen CO2-Emissionen zur Generierung marktfähiger Produkte. Dies wird zunächst im 1 L Reaktor erprobt und optimiert werden und anschließend in den 10 L Reaktor überführt werden. Der Prozess der mineralischen Sequestrierung von CO2 ist eine natürliche Reaktion, welche unter erhöhtem Druck deutlich beschleunigt werden kann. Mit bis zu 200 bar und 300 °C kann diese Reaktion im Autoklaven innerhalb weniger Minuten abgeschlossen werden. Der Autoklav wird ab Juni betriebsbereit sein.

 



Mehrwöchige Großkampagne im TBRC


Verfasst am 27.03.2018 von dmichaelis

Kürzlich führte das IME erfolgreich eine mehrwöchige Großkampagne im TBRC durch. Die Versuche verliefen unter Einsatz von Einschmelz-, Reduktions- und Konvertierungsmaßnahmen und erforderten den tatkräftigen Einsatz im Drei-Schicht-Betrieb.

 



IME mit Urkunde der IHK ausgezeichnet


Verfasst am 27.03.2018 von dmichaelis

Unter der Leitung von Herrn von der Heiden engagiert sich das IME im Rahmen der Initiative Ausbildungsbotschafter. Die Initiative fördert den Erfahrungsaustausch zwischen Auszubildenden und Schülern, die vor der Berufswahl stehen. Die Urkunde kann der beigefügten pdf.-Datei entnommen werden.

Weitere Informationen zur Initiative können folgendem Link entnommen werden: http://www.ausbildungsbotschafter-nrw.de/

 

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Steering Committee Meeting am IME


Verfasst am 21.02.2018 von dmichaelis

Zum ersten Mal seit Beitritt der RWTH Aachen University in die Europäische Rohstoffcommunity KIC „EIT RawMaterials“ fand ein Steering Committee Meeting der auf Recycling fokussierten Westgruppe in Aachen am IME statt. Am 15. Februar diskutierten 19 Teilnehmer aus 5 Ländern - teils über Videokonferenz zugeschaltet – über aktuelle Herausforderungen im Themenbereich mineralisch und metallhaltiger Sekundärrohstoffe. Das KIC-Personalteam der Westgruppe (https://eitrawmaterials.eu/clc-location/clc-west/) berichtete über laufende und zukünftige Recycling-Förderprojekte im Wissensdreieck higher education – business – research&technology.

Abgeschlossen wurde das Meeting durch eine von Prof. Friedrich geführten Institutsführung.



TBRC im kleineren Maßstab verfügbar


Verfasst am 29.12.2017 von dmichaelis

Mit dem neuen Jahr steht dem IME nun ein neues Aggregat zur Verfügung. Unter Verwendung der technischen Infrastruktur des 1 m³ TBRC, kann nun ein kleineres Gefäß (ca. 100 l Schmelzvolumen) mit einem wassergekühlten Sauerstoffbrenner (150 kW) betrieben werden.
Die „Feuerprobe“ hat der „Midi-TBRC“ im Rahmen einer Versuchsreihe bereits hinter sich gebracht (siehe Bild).

 



"Ausgezeichnetes" E-BREAK


Verfasst am 14.12.2017 von dmichaelis

Die französische Regierung würdigte im Rahmen der „Étoiles de l’Europe“ zwölf Koordinatoren europäischer Forschungsprojekte, die von einer französischen Organisation mitgetragen wurden. In diese Auswahl fiel auch E BREAK, an welchem das IME neben 40 Partnern aus 10 verschiedenen Ländern mitwirkte.
Ziel von E-BREAK war es technische Komponenten für zukünftige Flugzeugmotoren zu entwickeln. Im Fokus standen die Erarbeitung neuer Lüftungssysteme, Schmieröle, Abdichtungen, Beschichtungen oder auch neue leichtere und temperaturresistente Materialien. Der Beitrag des IMEs bestand im Recycling von Titanaluminiden aus Turbinenschaufeln hin zu einem Ausgangsmaterial, welches wieder in der Luftfahrt eingesetzt werden kann. Das Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden und übertraf sogar die gesetzten Ziele.



EURARE endet nach 5 Jahren


Verfasst am 14.12.2017 von dmichaelis

Das EURARE-Projekt (Förderzeitraum 2013 bis 2017) wurde nach 5 Jahren Projektlaufzeit erfolgreich beendet. Es thematisierte die Sicherstellung der Seltenerdelement(SEE)-Versorgung Europas durch Nutzbarmachung der europäischen Seltenerdlagerstätten. Im Fokus stand die Erarbeitung eines nachhaltigen, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen SEE-Herstellungsverfahrens aus entsprechenden Rohstoffen. Gefördert wurde das Projekt durch die Europäische Kommission (EC) und führte Forscher aus Industrie und Hochschule mehrerer EU-Staaten zueinander.



IdeaCamp in Aachen


Verfasst am 16.10.2017 von dmichaelis

“Die optimierte Wiederverwendung limitierter, insbesondere kritischer Rohstoffe ist essenziell für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft“ betonte Prof. Friedrich in seiner Präsentation auf dem IdeaCamp „Innovation & Research In The E-Waste Recyclign Chain“ in Aachen. Innovative und umweltfreundliche Lösungen können nur realisiert werden, solange Materialien und Energiequellen zu angemessenen Preisen und Mengen verfügbar sind. Gerade Länder, die nicht über große primäre Rohstoffreserven verfügen, reagieren wirtschaftlich empfindlich auf Versorgungsengpässe strategischer Metalle. Entsprechend ist die Bereitstellung der angesprochenen Materialien durch Recycling ein zentraler Aspekt. Beispielhaft ist Elektronikschrott als bedeutender Sekundärrohstoff zu nennen. Es enthält neben Basis- und Edelmetallen auch strategische und kritische Elemente.
Auf Grundlage der beschriebenen Problematik, fanden sich am 13.-14.09.2017 rund 60 Wissenschaftler und namhafte Industrievertreter in Aachen ein. Unter der Schirmherrschaft des IME und EIT RawMaterials GmbH wurden lebhafte Diskussionen bezüglich der Optimierung von Recyclingketten, aktueller Trends und zukünftiger Herausforderungen geführt. Darüber hinaus wurden Anstöße für künftige, zu fördernde Forschungsprojekte formuliert.



"REGINA" bewilligt


Verfasst am 25.09.2017 von admin

Am 01.08.2017 startete das BMBF-geförderte Projekt „REGINA“ (Rare Earth Global Industry and New Application). Das Verbundprojekt wird über die nächsten drei Jahre in Zusammenarbeit mit Partnerland Brasilien von den GERRI-Partnern (Forschungsinstitutionen Aachen, Clausthal, Freiberg, IWKS) bearbeitet. Thema des Vorhabens ist die Gewinnung Seltener Erden aus brasilianischen Rohstoffen und die entsprechende Verarbeitung zu Magneten. Im Vordergrund des Projektes steht die Entwicklung einer umwelt- und sozialverträglichen Produktion sowie die Erarbeitung eines tragfähigen Geschäftsmodells zur wettbewerbsfähigen Vermarktung der Magnete. Thematisch gesehen ist „REGINA“ somit die partielle Fortführung des 2015 abgeschlossenen Siemens-Forschungsbereichs „Green Mining and Separation“ und des 2017 abgeschlossenen EURARE Projekts „Development of a Sustainable Exploitation Scheme for Europe’s Rare Earth Deposits“. Die Aufgabenstellung des IME im „REGINA“‑Projekt ist die schmelzflusselektrolytische Herstellung von Didym (NdPr) und die anschließende Raffination und Legierungsherstellung im Vakuuminduktionsofen.



"Green Metallurgy" - Markenanmeldung


Verfasst am 17.08.2017 von dmichaelis

Dem IME ist es gelungen das Markenzeichen „Green Metallurgy“ europaweit zu schützen. „Green Metallurgy“ entspringt IME getreu dem umweltfreundlichen, nachhaltigen, Zero-Waste- und Low-Emission-Metallurgy-Ansatz. Metallurgische Konzepte und Prozesse, die auf diesem Gedanken aufbauen werden fortan mit diesem Namen/Logo gekennzeichnet.

 



IME-Labor zertifiziert


Verfasst am 16.08.2017 von dmichaelis

Nach zweijähriger Vorbereitung qualifiziert sich unsere Chemie nach der DIN EN ISO 9001:2015. Die Zertifizierung bildet die Basis für unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess und stellt sicher, dass wir unsere Kundenzufriedenheit durch höhere Transparenz der Abläufe und gesenkte Fehlerquote erhöhen können.

 



IME auch sportlich auf dem ersten Platz


Verfasst am 11.07.2017 von dmichaelis

Am 2. Juni startete der erste RWTH Campuslauf. Neben den angebotenen 4,6 km- und 9 km-Läufen fand auch ein 4 x 2,3 km Staffellauf statt. Den ersten Platz auf der 4,6 km-Distanz konnte sich die IME-lerin Nadine Hellmann mit sportlichen 19:37 min sichern.



„CO2MIN“ bewilligt


Verfasst am 03.07.2017 von dmichaelis

Das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) stimmt der Förderung des 3 Mio. € Projekts „CO2MIN“ zu. Ziel des Projektes ist die Bindung von CO2 aus Rauchgasen in den Mineralien Basalt und Olivin. Die natürliche Absorption des Treibhausgases nimmt mehrere Jahrzehnte in Anspruch, weshalb eine Forschung zur Beschleunigung dieses Prozesses unabdinglich ist. Die so karbonisierten Mineralien könnten anschließend als Zuschlagstoffe bei der Produktion von Baustoffen eingesetzt werden.
Das Projekt ist auf drei Jahre ausgelegt und wird vom IME und der HeidelbergCement durchgeführt und von dem Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und dem niederländischen Start-Up Green Minerals unterstützt. Der Startschuss fiel am 1. Juni 2017.

 



European Aluminium Innovation Hub Workshop


Verfasst am 27.06.2017 von dmichaelis

Am 21. Juni fand der European Aluminium Innovation Hub Workshop in den Räumlichkeiten des AMAP statt. Rund 60 Industrie- und Forschungsexperten nahmen an dem vom IME und AMAP organisierten Event teil.   
The Workshop verfolgte das Ziel die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und der Aluminiumindustrie zu fördern, um beispielsweise gemeinsame Projektideen zu generieren. Eine entsprechende Plattform bietet das Horizon 2020-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU.   
Während der Veranstaltung präsentierten Industrie- und Forschungseinrichtungen ihre Ideen und Forschungskonzepte. Themen waren unter anderem Schmelzereinigung, Krätze-Recycling, Prozessoptimierung und – modellierung, Sensortechnik und Digitalisierung. Drei parallel ablaufenden Vortragsreihen thematisierten Herausforderungen in der Primärroute, Sekundärroute und Verarbeitung. Im Anschluss wurde allen Teilnehmern die Möglichkeit geboten die Versuchsanlagen des IME zu besichtigen, während Einblick in aktuelle hydro- und pyrometallurgische Forschungsfelder gegeben wurde.



ERES Konferenz 2017


Verfasst am 06.06.2017 von dmichaelis

An der diesjährigen ERES (European Rare Earth RESources) Konferenz auf Santorini, Griechenland, nahm das IME mit vier wissenschaftlichen Vorträgen teil. Ksenija Milicevic stellte ihre aktuellen Resultate aus der REE-Schmelzflusselektrolyse vor, die im Rahmen des EU-Projektes „EURARE“ untersucht wird. Die hydrometallurgische Rückgewinnung von Y2O3 aus Feingussschalen wurde von Srecko Stopic vorgestellt. Die Ergebnisse einer thermochemischen Studie zur metallothermischen Scandium-Gewinnung wurden von Frederic Brinkmann vorgetragen. Zum Abschluss der Konferenz stellte Prof. Bernd Friedrich den innovativen Prozess zur Gel-Vermeidung bei der Laugung von silicahaltigen Erzen als Plenarvortrag vor. Das Interesse an den IME-Vorträgen war rege und führte zu vielen interessanten Gesprächen mit Seltenerd-Forschern aus aller Welt.




Letzte Aktualisierung: 22.07.2018