News (Last 12 months)

Projekt abgeschlossen


Verfasst am 06.11.2018 von dmichaelis

Kupfergewinnung aus Tiefsee-Massivsulfiden des BGR Lizenzgebietes im Indischen Ozean abgeschlossen


In 2018 hat das IME ein Forschungsprojekt für die Bundesanstalt für Geowissenschaften & Rohstoffe (BGR) erfolgreich abgeschlossen. Hierzu wurde eine Massivsulfid-Probe aus dem deutschen Lizenzgebiet im Indischen Ozean bzw. dem sog. Kairei Schwarzen Raucher Feld aus ca. 2000 m Tiefe von der BGR abgebaut und am IME metallurgisch verarbeitet. Sie besteht zum größten Teil aus Chalkopyrit und Kupfersulfid mit einem durchschnittlichen Kupfergehalt von etwa 39%. Zur Verarbeitung dieses „neuen“ Kupfer-Erzes wurde neben der klassischen pyrometallurgischen Verarbeitung (Steinschmelzen & Konvertieren) auch die oxidative Laugung sowohl im Autoklaven unter erhöhtem Druck als auch an der Atmosphäre untersucht. Wie erwartet ließ sich das Tiefseeerz wie Kupferkonzentrat mit hoher Kupferausbringung im Labormaßstab verarbeiten.

Nach nun mehr als 17 Jahren verabschieden wir unseren Oberingenieur Dr. Fuchs in den wohlverdienten Ruhestand. Wir bedanken uns herzlich für das eingebrachte Engagement, die Geduld und die gemeinsame Zeit.
Gleichwohl möchten wir unseren altbekannten Kollegen Herrn Birich in der Amtsnachfolge begrüßen und wünschen gutes Gelingen.

 



IME-Team 2018


Verfasst am 12.09.2018 von admin

Traditiongemäß wird das IME-Team einmal im Jahr abgelichtet. Dieses Jahr präsentiert sich der Großteil unserer Belegschaft in den Schmelzhallen.



"Lead in Copper Alloys" Workshop am IME


Verfasst am 24.07.2018 von dmichaelis

Am 19.06. trafen sich auf Einladung von IME und Deutschem Kupferinstitut (DKI) in Aachen 28 Experten aus der Kupferforschung- und industrie aus acht europäischen Ländern, um im Rahmen des Workshops „Lead in Copper Alloys“ den aktuellen rechtlichen Stand und technische Möglichkeiten der Bleientfernung aus Kupferlegierungen zu diskutieren. Nach einleitenden Worten von Prof. Friedrich und Dr. Ockenfeld (DKI) hatte Simon Hilgendorf die Gelegenheit, die bisherigen Forschungsergebnisse seiner Kooperationspromotion zwischen dem IME und der Fraunhofer Projektgruppe IWKS zu präsentieren. Im Anschluss folgte eine intensive Diskussion mit den 28 Teilnehmer/-innen über die potentielle Realisierung der Ansätze im industriellen Maßstab, insbesondere unter ökonomischen Aspekten. Die Veranstaltung wurde abgeschlossen durch eine Institutsführung inklusive einer Demonstrationsschmelze, die die Fällung intermetallischer Calcium-Blei-Phasen aus einer Messingschmelze praktisch veranschaulichte.

 



Neuer Autoklav am IME


Verfasst am 24.05.2018 von dmichaelis

Im Rahmen des Forschungsprojektes CO2MIN wurde ein neuer Hochdruckautoklav der Firma Büchi angeschafft. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Optimierung eines Verfahrens zur Karbonatisierung von anthropogenen CO2-Emissionen zur Generierung marktfähiger Produkte. Dies wird zunächst im 1 L Reaktor erprobt und optimiert werden und anschließend in den 10 L Reaktor überführt werden. Der Prozess der mineralischen Sequestrierung von CO2 ist eine natürliche Reaktion, welche unter erhöhtem Druck deutlich beschleunigt werden kann. Mit bis zu 200 bar und 300 °C kann diese Reaktion im Autoklaven innerhalb weniger Minuten abgeschlossen werden. Der Autoklav wird ab Juni betriebsbereit sein.

 



Mehrwöchige Großkampagne im TBRC


Verfasst am 27.03.2018 von dmichaelis

Kürzlich führte das IME erfolgreich eine mehrwöchige Großkampagne im TBRC durch. Die Versuche verliefen unter Einsatz von Einschmelz-, Reduktions- und Konvertierungsmaßnahmen und erforderten den tatkräftigen Einsatz im Drei-Schicht-Betrieb.

 



IME mit Urkunde der IHK ausgezeichnet


Verfasst am 27.03.2018 von dmichaelis

Unter der Leitung von Herrn von der Heiden engagiert sich das IME im Rahmen der Initiative Ausbildungsbotschafter. Die Initiative fördert den Erfahrungsaustausch zwischen Auszubildenden und Schülern, die vor der Berufswahl stehen. Die Urkunde kann der beigefügten pdf.-Datei entnommen werden.

Weitere Informationen zur Initiative können folgendem Link entnommen werden: http://www.ausbildungsbotschafter-nrw.de/

 

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Steering Committee Meeting am IME


Verfasst am 21.02.2018 von dmichaelis

Zum ersten Mal seit Beitritt der RWTH Aachen University in die Europäische Rohstoffcommunity KIC „EIT RawMaterials“ fand ein Steering Committee Meeting der auf Recycling fokussierten Westgruppe in Aachen am IME statt. Am 15. Februar diskutierten 19 Teilnehmer aus 5 Ländern - teils über Videokonferenz zugeschaltet – über aktuelle Herausforderungen im Themenbereich mineralisch und metallhaltiger Sekundärrohstoffe. Das KIC-Personalteam der Westgruppe (https://eitrawmaterials.eu/clc-location/clc-west/) berichtete über laufende und zukünftige Recycling-Förderprojekte im Wissensdreieck higher education – business – research&technology.

Abgeschlossen wurde das Meeting durch eine von Prof. Friedrich geführten Institutsführung.



TBRC im kleineren Maßstab verfügbar


Verfasst am 29.12.2017 von dmichaelis

Mit dem neuen Jahr steht dem IME nun ein neues Aggregat zur Verfügung. Unter Verwendung der technischen Infrastruktur des 1 m³ TBRC, kann nun ein kleineres Gefäß (ca. 100 l Schmelzvolumen) mit einem wassergekühlten Sauerstoffbrenner (150 kW) betrieben werden.
Die „Feuerprobe“ hat der „Midi-TBRC“ im Rahmen einer Versuchsreihe bereits hinter sich gebracht (siehe Bild).

 



"Ausgezeichnetes" E-BREAK


Verfasst am 14.12.2017 von dmichaelis

Die französische Regierung würdigte im Rahmen der „Étoiles de l’Europe“ zwölf Koordinatoren europäischer Forschungsprojekte, die von einer französischen Organisation mitgetragen wurden. In diese Auswahl fiel auch E BREAK, an welchem das IME neben 40 Partnern aus 10 verschiedenen Ländern mitwirkte.
Ziel von E-BREAK war es technische Komponenten für zukünftige Flugzeugmotoren zu entwickeln. Im Fokus standen die Erarbeitung neuer Lüftungssysteme, Schmieröle, Abdichtungen, Beschichtungen oder auch neue leichtere und temperaturresistente Materialien. Der Beitrag des IMEs bestand im Recycling von Titanaluminiden aus Turbinenschaufeln hin zu einem Ausgangsmaterial, welches wieder in der Luftfahrt eingesetzt werden kann. Das Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden und übertraf sogar die gesetzten Ziele.



EURARE endet nach 5 Jahren


Verfasst am 14.12.2017 von dmichaelis

Das EURARE-Projekt (Förderzeitraum 2013 bis 2017) wurde nach 5 Jahren Projektlaufzeit erfolgreich beendet. Es thematisierte die Sicherstellung der Seltenerdelement(SEE)-Versorgung Europas durch Nutzbarmachung der europäischen Seltenerdlagerstätten. Im Fokus stand die Erarbeitung eines nachhaltigen, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen SEE-Herstellungsverfahrens aus entsprechenden Rohstoffen. Gefördert wurde das Projekt durch die Europäische Kommission (EC) und führte Forscher aus Industrie und Hochschule mehrerer EU-Staaten zueinander.



IdeaCamp in Aachen


Verfasst am 16.10.2017 von dmichaelis

“Die optimierte Wiederverwendung limitierter, insbesondere kritischer Rohstoffe ist essenziell für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft“ betonte Prof. Friedrich in seiner Präsentation auf dem IdeaCamp „Innovation & Research In The E-Waste Recyclign Chain“ in Aachen. Innovative und umweltfreundliche Lösungen können nur realisiert werden, solange Materialien und Energiequellen zu angemessenen Preisen und Mengen verfügbar sind. Gerade Länder, die nicht über große primäre Rohstoffreserven verfügen, reagieren wirtschaftlich empfindlich auf Versorgungsengpässe strategischer Metalle. Entsprechend ist die Bereitstellung der angesprochenen Materialien durch Recycling ein zentraler Aspekt. Beispielhaft ist Elektronikschrott als bedeutender Sekundärrohstoff zu nennen. Es enthält neben Basis- und Edelmetallen auch strategische und kritische Elemente.
Auf Grundlage der beschriebenen Problematik, fanden sich am 13.-14.09.2017 rund 60 Wissenschaftler und namhafte Industrievertreter in Aachen ein. Unter der Schirmherrschaft des IME und EIT RawMaterials GmbH wurden lebhafte Diskussionen bezüglich der Optimierung von Recyclingketten, aktueller Trends und zukünftiger Herausforderungen geführt. Darüber hinaus wurden Anstöße für künftige, zu fördernde Forschungsprojekte formuliert.



"REGINA" bewilligt


Verfasst am 25.09.2017 von admin

Am 01.08.2017 startete das BMBF-geförderte Projekt „REGINA“ (Rare Earth Global Industry and New Application). Das Verbundprojekt wird über die nächsten drei Jahre in Zusammenarbeit mit Partnerland Brasilien von den GERRI-Partnern (Forschungsinstitutionen Aachen, Clausthal, Freiberg, IWKS) bearbeitet. Thema des Vorhabens ist die Gewinnung Seltener Erden aus brasilianischen Rohstoffen und die entsprechende Verarbeitung zu Magneten. Im Vordergrund des Projektes steht die Entwicklung einer umwelt- und sozialverträglichen Produktion sowie die Erarbeitung eines tragfähigen Geschäftsmodells zur wettbewerbsfähigen Vermarktung der Magnete. Thematisch gesehen ist „REGINA“ somit die partielle Fortführung des 2015 abgeschlossenen Siemens-Forschungsbereichs „Green Mining and Separation“ und des 2017 abgeschlossenen EURARE Projekts „Development of a Sustainable Exploitation Scheme for Europe’s Rare Earth Deposits“. Die Aufgabenstellung des IME im „REGINA“‑Projekt ist die schmelzflusselektrolytische Herstellung von Didym (NdPr) und die anschließende Raffination und Legierungsherstellung im Vakuuminduktionsofen.



"Green Metallurgy" - Markenanmeldung


Verfasst am 17.08.2017 von dmichaelis

Dem IME ist es gelungen das Markenzeichen „Green Metallurgy“ europaweit zu schützen. „Green Metallurgy“ entspringt IME getreu dem umweltfreundlichen, nachhaltigen, Zero-Waste- und Low-Emission-Metallurgy-Ansatz. Metallurgische Konzepte und Prozesse, die auf diesem Gedanken aufbauen werden fortan mit diesem Namen/Logo gekennzeichnet.

 




Letzte Aktualisierung: 14.11.2018