News (Last 12 months)

"Ausgezeichnetes" E-BREAK


Verfasst am 14.12.2017 von dmichaelis

Die französische Regierung würdigte im Rahmen der „Étoiles de l’Europe“ zwölf Koordinatoren europäischer Forschungsprojekte, die von einer französischen Organisation mitgetragen wurden. In diese Auswahl fiel auch E BREAK, an welchem das IME neben 40 Partnern aus 10 verschiedenen Ländern mitwirkte.
Ziel von E-BREAK war es technische Komponenten für zukünftige Flugzeugmotoren zu entwickeln. Im Fokus standen die Erarbeitung neuer Lüftungssysteme, Schmieröle, Abdichtungen, Beschichtungen oder auch neue leichtere und temperaturresistente Materialien. Der Beitrag des IMEs bestand im Recycling von Titanaluminiden aus Turbinenschaufeln hin zu einem Ausgangsmaterial, welches wieder in der Luftfahrt eingesetzt werden kann. Das Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden und übertraf sogar die gesetzten Ziele.



EURARE endet nach 5 Jahren


Verfasst am 14.12.2017 von dmichaelis

Das EURARE-Projekt (Förderzeitraum 2013 bis 2017) wurde nach 5 Jahren Projektlaufzeit erfolgreich beendet. Es thematisierte die Sicherstellung der Seltenerdelement(SEE)-Versorgung Europas durch Nutzbarmachung der europäischen Seltenerdlagerstätten. Im Fokus stand die Erarbeitung eines nachhaltigen, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen SEE-Herstellungsverfahrens aus entsprechenden Rohstoffen. Gefördert wurde das Projekt durch die Europäische Kommission (EC) und führte Forscher aus Industrie und Hochschule mehrerer EU-Staaten zueinander.



IdeaCamp in Aachen


Verfasst am 16.10.2017 von dmichaelis

“Die optimierte Wiederverwendung limitierter, insbesondere kritischer Rohstoffe ist essenziell für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft“ betonte Prof. Friedrich in seiner Präsentation auf dem IdeaCamp „Innovation & Research In The E-Waste Recyclign Chain“ in Aachen. Innovative und umweltfreundliche Lösungen können nur realisiert werden, solange Materialien und Energiequellen zu angemessenen Preisen und Mengen verfügbar sind. Gerade Länder, die nicht über große primäre Rohstoffreserven verfügen, reagieren wirtschaftlich empfindlich auf Versorgungsengpässe strategischer Metalle. Entsprechend ist die Bereitstellung der angesprochenen Materialien durch Recycling ein zentraler Aspekt. Beispielhaft ist Elektronikschrott als bedeutender Sekundärrohstoff zu nennen. Es enthält neben Basis- und Edelmetallen auch strategische und kritische Elemente.
Auf Grundlage der beschriebenen Problematik, fanden sich am 13.-14.09.2017 rund 60 Wissenschaftler und namhafte Industrievertreter in Aachen ein. Unter der Schirmherrschaft des IME und EIT RawMaterials GmbH wurden lebhafte Diskussionen bezüglich der Optimierung von Recyclingketten, aktueller Trends und zukünftiger Herausforderungen geführt. Darüber hinaus wurden Anstöße für künftige, zu fördernde Forschungsprojekte formuliert.



"REGINA" bewilligt


Verfasst am 25.09.2017 von admin

Am 01.08.2017 startete das BMBF-geförderte Projekt „REGINA“ (Rare Earth Global Industry and New Application). Das Verbundprojekt wird über die nächsten drei Jahre in Zusammenarbeit mit Partnerland Brasilien von den GERRI-Partnern (Forschungsinstitutionen Aachen, Clausthal, Freiberg, IWKS) bearbeitet. Thema des Vorhabens ist die Gewinnung Seltener Erden aus brasilianischen Rohstoffen und die entsprechende Verarbeitung zu Magneten. Im Vordergrund des Projektes steht die Entwicklung einer umwelt- und sozialverträglichen Produktion sowie die Erarbeitung eines tragfähigen Geschäftsmodells zur wettbewerbsfähigen Vermarktung der Magnete. Thematisch gesehen ist „REGINA“ somit die partielle Fortführung des 2015 abgeschlossenen Siemens-Forschungsbereichs „Green Mining and Separation“ und des 2017 abgeschlossenen EURARE Projekts „Development of a Sustainable Exploitation Scheme for Europe’s Rare Earth Deposits“. Die Aufgabenstellung des IME im „REGINA“‑Projekt ist die schmelzflusselektrolytische Herstellung von Didym (NdPr) und die anschließende Raffination und Legierungsherstellung im Vakuuminduktionsofen.



"Green Metallurgy" - Markenanmeldung


Verfasst am 17.08.2017 von dmichaelis

Dem IME ist es gelungen das Markenzeichen „Green Metallurgy“ europaweit zu schützen. „Green Metallurgy“ entspringt IME getreu dem umweltfreundlichen, nachhaltigen, Zero-Waste- und Low-Emission-Metallurgy-Ansatz. Metallurgische Konzepte und Prozesse, die auf diesem Gedanken aufbauen werden fortan mit diesem Namen/Logo gekennzeichnet.

 



IME-Labor zertifiziert


Verfasst am 16.08.2017 von dmichaelis

Nach zweijähriger Vorbereitung qualifiziert sich unsere Chemie nach der DIN EN ISO 9001:2015. Die Zertifizierung bildet die Basis für unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess und stellt sicher, dass wir unsere Kundenzufriedenheit durch höhere Transparenz der Abläufe und gesenkte Fehlerquote erhöhen können.

 



IME auch sportlich auf dem ersten Platz


Verfasst am 11.07.2017 von dmichaelis

Am 2. Juni startete der erste RWTH Campuslauf. Neben den angebotenen 4,6 km- und 9 km-Läufen fand auch ein 4 x 2,3 km Staffellauf statt. Den ersten Platz auf der 4,6 km-Distanz konnte sich die IME-lerin Nadine Hellmann mit sportlichen 19:37 min sichern.



„CO2MIN“ bewilligt


Verfasst am 03.07.2017 von dmichaelis

Das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) stimmt der Förderung des 3 Mio. € Projekts „CO2MIN“ zu. Ziel des Projektes ist die Bindung von CO2 aus Rauchgasen in den Mineralien Basalt und Olivin. Die natürliche Absorption des Treibhausgases nimmt mehrere Jahrzehnte in Anspruch, weshalb eine Forschung zur Beschleunigung dieses Prozesses unabdinglich ist. Die so karbonisierten Mineralien könnten anschließend als Zuschlagstoffe bei der Produktion von Baustoffen eingesetzt werden.
Das Projekt ist auf drei Jahre ausgelegt und wird vom IME und der HeidelbergCement durchgeführt und von dem Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und dem niederländischen Start-Up Green Minerals unterstützt. Der Startschuss fiel am 1. Juni 2017.

 



European Aluminium Innovation Hub Workshop


Verfasst am 27.06.2017 von dmichaelis

Am 21. Juni fand der European Aluminium Innovation Hub Workshop in den Räumlichkeiten des AMAP statt. Rund 60 Industrie- und Forschungsexperten nahmen an dem vom IME und AMAP organisierten Event teil.   
The Workshop verfolgte das Ziel die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und der Aluminiumindustrie zu fördern, um beispielsweise gemeinsame Projektideen zu generieren. Eine entsprechende Plattform bietet das Horizon 2020-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU.   
Während der Veranstaltung präsentierten Industrie- und Forschungseinrichtungen ihre Ideen und Forschungskonzepte. Themen waren unter anderem Schmelzereinigung, Krätze-Recycling, Prozessoptimierung und – modellierung, Sensortechnik und Digitalisierung. Drei parallel ablaufenden Vortragsreihen thematisierten Herausforderungen in der Primärroute, Sekundärroute und Verarbeitung. Im Anschluss wurde allen Teilnehmern die Möglichkeit geboten die Versuchsanlagen des IME zu besichtigen, während Einblick in aktuelle hydro- und pyrometallurgische Forschungsfelder gegeben wurde.



ERES Konferenz 2017


Verfasst am 06.06.2017 von dmichaelis

An der diesjährigen ERES (European Rare Earth RESources) Konferenz auf Santorini, Griechenland, nahm das IME mit vier wissenschaftlichen Vorträgen teil. Ksenija Milicevic stellte ihre aktuellen Resultate aus der REE-Schmelzflusselektrolyse vor, die im Rahmen des EU-Projektes „EURARE“ untersucht wird. Die hydrometallurgische Rückgewinnung von Y2O3 aus Feingussschalen wurde von Srecko Stopic vorgestellt. Die Ergebnisse einer thermochemischen Studie zur metallothermischen Scandium-Gewinnung wurden von Frederic Brinkmann vorgetragen. Zum Abschluss der Konferenz stellte Prof. Bernd Friedrich den innovativen Prozess zur Gel-Vermeidung bei der Laugung von silicahaltigen Erzen als Plenarvortrag vor. Das Interesse an den IME-Vorträgen war rege und führte zu vielen interessanten Gesprächen mit Seltenerd-Forschern aus aller Welt.



IME im JOM


Verfasst am 07.04.2017 von dmichaelis

In der neuesten Ausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift JOM (Journal of Metals) stellt sich das IME vor. Neben der Vorstellung der verschiedenen Forschungsschwerpunkte wird ein aktuelles Fallbeispiel präsentiert. Der gesamte Artikel kann hier im pdf-Format heruntergeladen werden.

Download PDF

IME in den RWTH THEMEN


Verfasst am 02.02.2017 von dmichaelis

In der zweiten Aufgabe der RWTH THEMEN wird der Kompetenzbereich „Rohstoffe und Recycling“ vorgestellt. Das IME ist natürlich auch vertreten und stellt beispielhaft die Möglichkeiten für effizientes Recycling von Elektronikschrott dar (S. 50 ff.).
Das entsprechende Magazin kann unter dem folgenden Link eingesehen und als pdf- heruntergeladen werden:


www.rwth-aachen.de/go/id/dffn

Abschied Hr. Klinkenberg


Verfasst am 02.01.2017 von dmichaelis

Ab Anfang diesen Jahres wird uns Herr Klinkenberg nicht mehr zur Seite stehen. Nach rund 45 Jahren im IME verabschieden wir einen wertvollen Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand und bedanken uns für die tolle Zeit.



IME-Absolvententreffen 2016


Verfasst am 08.11.2016 von dmichaelis

Auch im Jahre 2016 zelebrierte das IME das alljährliche Absolvententreffen in den eigenen Hallen. Nach einem Institutsrundgang startete die gutbesuchte und wohldiskutierte Mitgliederversammlung des Vereins „Freunde des IME e.V.“. Bei dieser Gelegenheit werden vier Studienförderpreise an drei Bachelorarbeiten und eine Masterarbeit verliehen. Dieses Jahr hatten Christin Stallmeister, Mohammed Seifeldin, Adrian Münnich und unsere neue Kollegin Claudia Schier die Ehre diesen Preis entgegen zu nehmen zu dürfen. Beim dem traditionell geselligen Ausklang in den Schmelzhallen ist zudem Tobias Kuhm mit dem von Aurubis gefördertem Aurubis-Preis „Exzellente Masterarbeit des Jahres“ ausgezeichnet worden.

 



Zugänge und Abgänge am IME


Verfasst am 08.11.2016 von dmichaelis

Mit drei neuen Mitarbeitern konnte das IME verschiedene Position im Institut besetzen. Claudia Schier wird auf dem Gebiet des hydrometallurgischen Recyclings tätig sein und zwei r4-Projekte („TransTech“ und „ARGOS“) übernehmen. Das Projekt „BiRec“, welches sich mit der Aufbereitung von Bi-haltigen Schäumen befasst, wird von Jürgen Maier bearbeitet. Frederic Brinkmann wird in der Vakuumgruppe tätig sein und das „SCALE“-Projekt zur Gewinnung von Scandium betreuen.

Schweren Herzens muss sich das IME nun auch von den langjährigen Kollegen Marion Thoraval, Thomas Träger und Frank Kaußen verabschieden. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.




Letzte Aktualisierung: 18.12.2017