News (Last 12 months)

Achtung - Mails an @ime-aachen.de nicht zugestellt


Verfasst am 18.05.2020 von cstallmeister

Auf Grund eines Provider-Problems erreichten uns im Zeitraum vom 01.05.2020 bis 15.05.2020 an @ime-aachen.de adressierte Mails nicht. Sollten Sie in diesem Zeitraum eine nicht beantwortete Mail an uns adressiert haben, bitten wir Sie diese nochmals zu versenden.

Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen!



Neues aus dem IME – IME Aktuell


Verfasst am 03.04.2020 von cstallmeister

Die neue, 38. Ausgabe des zweimal jährlich erscheinenden „IME Aktuell“ Heftes kann nun auf unserer Website heruntergeladen werden. Hier sind Informationen zu laufenden und geplanten Aktivitäten am IME zusammengestellt. Einige Themen der aktuellen Ausgabe sind die Durchführung des DEMO-MAN Projektes in unserem großen Elektrolichtbogenofen, Optimization of zone refining of Aluminum and Antimony sowie die REE, Zr, Hf and Nb Recovery from Eudialyte.


www.metallurgie.rwth-aachen.de/new/src/index2.php?route=ime_aktuell

Deutsch-Afrikanischer Innovationspreis


Verfasst am 03.04.2020 von cstallmeister

Basierend auf der Nominierung durch Prof. Friedrich wurde der Deutsch-Afrikanische Innovationspreis 2020 an Prof. Dr. Jochen Petersen von der University of Cape Town (UCT) verliehen. Hintergrund hierfür sind seine herausragenden Arbeiten in der hydrometallurgischen Behandlung von Elektronikschrott. Der Preis beinhaltet eine zweijährige Projektförderung zwischen dem Preisträger und dem IME als Kooperationspartner. In diesem Projekt soll ein aus pyro- und hydrometallurgischen Methoden kombiniertes Verfahren entwickelt werden, welches eine effiziente Rückgewinnung von Wertmetallen aus Elektronikschrott ermöglichen soll. Dieses Verfahren soll unter Mitwirkung lokaler afrikanischer Recyclingbetriebe entstehen, um es anschließend im industriellen Maßstab zu erproben. Dank dieses Innovationspreises und dem damit verbundenen Förderprojekt kann die Zusammenarbeit mit den südafrikanischen Partnern der UCT weiter gestärkt werden.

Die Preisverleihung im März sowie der Projektstart mussten leider wegen der aktuellen Corona-Situation verschoben werden. Ein Dank gilt dem BMBF für dessen Initiative zur Förderung herausragender afrikanischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

 



Aurubis-Preis und Stipendium für Studenten


Verfasst am 05.03.2020 von cstallmeister

Ab diesem Jahr wird wieder der Aurubis-Preis für exzellente Masterarbeiten mit einer Bewertung von mindestens 1,3 eingeführt. Dieser wird im Rahmen des jährlichen Absolvententreffens am IME überreicht. Zusätzlich werden ab diesem April drei Aurubis-Stipendien in Höhe von 300 €/Monat für max. drei Jahre vergeben. Voraussetzung ist eine am IME abgeschlossene Bachelorarbeit (mind. 2,0), sowie die Belegung der Vertiefungsrichtung Nichteisenmetallurgie. Im Rahmen der Förderung werden zudem Besuche bei der Aurubis AG in Lünen und Hamburg organisiert.

 

Wir bedanken uns, auch im Rahmen der zukünftig geförderten Studenten, für diese Möglichkeit.

 

 



Abschluss des Projekts DEMO-MAN


Verfasst am 13.01.2020 von cstallmeister

Am IME wurde dieses Jahr das BMBF-Projekt DEMO-MAN (01.06.2019–31.12.2019, Förderkennzeichen 033R251) durchgeführt. In diesem Projekt wurde im Pilotmaßstab die pyrometallurgische Verarbeitung von Manganknollen im Elektrolichtbogenofen simuliert und das Prozessfenster erforscht. Hierfür wurden im Dreischichtbetrieb Mangan- und Nickelerze zusammen mit Kupferoxid und diversen Flussmitteln eingeschmolzen, um die Tiefenreduktion von Kupfer, Nickel und Kobalt aus den manganknollenähnlichen Einsatzstoffen zu untersuchen.

Teil des Projekts war die Aufrüstung der at-line und on-line Analytik für derartige pyrometallurgische Demonstrationsversuche. So kamen im Projekt ein Laser Induced Breakdown Spektrometer, ein mobiles CounterTop XRF-Gerät, und ein Tauchmesslanzensystem zur kombinierten Temperatur und Sauerstoffaktivitätsmessung von metallurgischen Schmelzen zum Einsatz.

Der Großversuch zeigte wie erwartet auch Verbesserungspotentiale der Technik auf, deren Umsetzung essentiell für die bevorstehenden Real-Versuche in 2020/21 an pazifischen Manganknollen ist. Insofern gilt dem BMBF unser großer Dank für die Möglichkeit, das System im Vorfeld simulativ erproben zu können.

 



Auszeichnung für drei herausragende Masterarbeiten


Verfasst am 06.12.2019 von cstallmeister

In diesem Jahr wurden die herausragenden, am IME verfassten Masterarbeiten von drei unserer Kollegen mit Preisen ausgezeichnet. So erhielt Marcus Sommerfeld für seine Arbeit mit dem Titel „Scale-up einer pyrometallurgischen Route zur Aufbereitung von Manganknollen, angelehnt an die „High Manganese Slag Practice““ den Otto-Junker-Preis. Gunnar Hovestadt wurde von der GDMB der Preis des Stiftsverbandes Metalle für seine Masterarbeit zum Thema Experimentelle Energie- und Stoffbilanzierung der selektiven Zink-Blei-Vakuumdestillation aus einer bleihaltigen Messingschmelze“ überreicht. Zudem erhielt Carolin Mazurek für ihre Arbeit „Parameterstudie zur Al-Sc Co-Reduktion unter Anwendung statistischer Versuchsplanung“ den Studienförderpreis des „Freunde des IME e.V.“ im Rahmen des diesjährigen Absolvententreffens.



Deutsche Welle am IME – Seltene Erden


Verfasst am 29.10.2019 von cstallmeister

Für einen Dokumentationsbeitrag bezüglich der Gewinnung und des Recyclings Seltener Erdmetalle erhielt ein Kamerateam der Deutschen Welle Einblick in die Forschungstätigkeiten am IME. Hintergrund ist der Import der für die Herstellung von Magneten benötigten Rohstoffe, insbesondere aus China. Mittels Recycling von Magneten, welche in Festplatten oder Elektromotoren verbaut sind, soll die Abhängigkeit von China verringert werden. Der am IME entstandene Beitrag erläutert die genannten Sachverhalte und zeigt Bilder aus der experimentellen Forschung.

 

www.dw.com/de/seltene-erden/av-50641296



Neue Forschungsprojekte für die Gruppe Pure Metals


Verfasst am 14.10.2019 von cstallmeister

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes InnoRaff (Germaniumraffination, Förderer ZIM/AIF, 01.07.2016-31.03.2019) kann nun die Gruppe Pure Metals seine Schwerpunkte im Rahmen von zwei genehmigten DFG Projekte weiter ausbauen. Im Juli 2019 startete ein interdisziplinäres Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) und ACCESS e.v., welches das Verständnis der Mechanismen sowie die Entwicklung eines Prozessmodells der Ultraraffination von Metallen durch Kristallisation zum Ziel hat. Das zweite (Start Nov. 2019) ist ebenfalls ein Kooperations-Projekt, in dem mit dem Lehrstuhl für Korrosion und Korrosionsschutz (KKS) ein biodegradierbarer hochreiner Magnesiumwerkstoff entwickelt wird. In diesen beiden Forschungsprojekten, die jeweils im Rahmen einer Promotion durchgeführt werden, werden seitens IME diverse innovative Raffinationstechniken basierend auf dem Prinzip der Kristallisation zum Einsatz kommen.



Drei neue Batterie-Forschungsprojekte am IME


Verfasst am 27.09.2019 von cstallmeister

Das IME kann seinen Schwerpunkt im Themengebiet des Li-Ionen Batterierecyclings auf der Grundlage von drei neuen Forschungsprojekten weiter ausbauen. Zum 01.08.2019 ist das Projekt MERCATOR (Förderer BMU) gestartet. Die Aufgabe besteht hier in der Konzeptionierung eines Mehrkammerofens zur thermischen Vorbehandlung von Fahrzeugbatterien im Pilotmaßstab bei der ACCUREC Recycling GmbH, sowie der hydrometallurgischen Aufbereitung des thermisch vorbehandelten Materials. Im Projekt LIBERO (Förderer AiF-ZIM, Start 01.09.2019) wird ebenfalls das hydrometallurgische Recycling, jedoch im Mix unterschiedlicher Zelltypen adressiert. Im Gegenzug ist die Aufgabe des IME im Projekt InnoRec (Förderer BMBF, Start 01.10.2019) pyrometallurgische Recyclingmethoden sowohl für herkömmliche LIB als auch für innovative, sich in der Entwicklung befindliche Zellsysteme zu erarbeiten und experimentell bis in den Demonstrationsmaßstab zu erproben.

 



Projekt ReOrgAl gestartet


Verfasst am 06.08.2019 von cstallmeister

Der steigende Anfall von organisch verunreinigten Aluminiumschrotten stellt die Recyclingindustrie vor große Herausforderungen und bietet gleichzeitig ein erhebliches Einsparpotential. Diesen Aufgaben und Potentialen stellt sich das kürzlich bewilligte Projekt „ReOrgAl“: Die Minimierung des Primärenergiebedarfs für die thermische Vorbehandlung von organik-kontaminierten Aluminiumschrotten durch innovative Prozessverbesserungen. Das Projektkonsortium bestehend aus Vertretern erfahrener Aluminiumverarbeiter und Anlagenbauer, sowie Mitarbeitern des IOB und des IME der RWTH Aachen trat im Juni zu einem gemeinsamen Kickoff-Meeting zusammen. Moderiert durch den Projektleiter IOB wurde das Vorgehen des Projekts vor einem Vertreter des Projektträgers BMWi vorgestellt und erörtert. Das IME trägt im Rahmen des Vorhabens die Verantwortung über die Schmelz- und Pyrolyseversuche im Labormaßstab – unter anderem unter Verwendung der Mikrowellentechnologie im kontinuierlich Betrieb.



DAAD Projekt mit der techn. Universität Košice


Verfasst am 30.07.2019 von cstallmeister

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Das universitäre DAAD Forschungs- und Austauschprojekt mit dem Institute of Recycling Technologies (IRT) aus Košice in der Slowakei wurde mit einem Kickoff-Meeting Anfang Juli offiziell gestartet. Ziel der gemeinsamen Arbeiten ist die Entwicklung eines kombinierten pyro- und hydrometallurgischen Recyclingverfahrens zur Rückgewinnung von Rohstoffen aus Li-Ionen-Batterien. Hierbei sollen Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden, um vorhandene Wertmetalle aus gebrauchten Batterien wieder verfügbar zu machen. Insbesondere die Li-Rückgewinnung aus Schlacken des Li-Ionen-Batterierecyclings steht in diesem Forschungsvorhaben im Fokus. Mit dem Besuch der slowakischen Partner im September sowie Oktober werden erste gemeinsame Versuchsreihen am IME gestartet.

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TMS Award – Recycling


Verfasst am 12.06.2019 von cstallmeister

Als Anerkennung für hervorragende Autorenleistung des herausragenden technischen Fachartikels „Behaviour of Mg-Si-Rich Phases in Aluminium Can Sheets and Their Impact on Metal Oxidation During Industrial Thermal Pre-treatment” (Light Metals 2018) erhält Prof. Friedrich für seine Arbeit als Co-Autor den LMD/EPD Subject Award – Recycling von “The Minerals, Metals & Materials Society” (TMS). Die mit dem Artikel verbundenen Forschungsarbeiten wurden im Rahmen des Forschungsclusters AMAP (Advanced Metals And Processes) an der RWTH Aachen durchgeführt. Es gilt als führendes europäisches Forschungs- und Innovationscluster für Nichteisenmetalle und –prozesse. Als einer der Hauptgründer von AMAP hat das IME lange und intensiv an vielen Projekten mitgewirkt, z.B. P4-melt cleanliness, P5-Sustainable Recycling Concept: Effivient Melting. Seit 2013 wurden auf Grundlage der Zusammenarbeit zwischen IME und Industriepartnern im Rahmen von AMAP gute Resultate erzielt.



DAAD Projekt mit der Universität Belgrad


Verfasst am 14.05.2019 von cstallmeister

Im Rahmen eines DAAD Forschungs- und Austauschprojektes mit der Universität Belgrad besuchten Dr. Vesna Cvetkovic, Dr. Natasa Vukicevic and Dr. Marija Mihailovic im April 2019 das IME Aachen für einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt. Dabei arbeiteten Dr. V. Cvetkovic und Dr. N. Vukicevic mit Herrn D. Feldhaus an einer experimentellen Studie zum Abscheidungsverhalten von Neodym in den Schmelzsalzsystemen Neodymfluorid-Lithiumfluorid und Neodymfluorid-Lithiumfluorid-Neodymoxid bei 1050 °C.
Mit dem Ziel der Kobalthydroxidgewinnung führten Dr. M. Mihailovic und Dr. S. Stopic im Rahmen des Projektes eine potenziell kontrollierte Laugung mit Schwefelsäure und Fällung von Kobalt mit NaOH in Abhängigkeit von H2O2 aus lateritischen Erzen durch.



Abgasanalyse für Pyrometallurgie-Technikum


Verfasst am 09.05.2019 von cstallmeister

In diesem Frühjahr wurde der Abgasstrang der Technikumsanlagen TBRC und GLBO mit einem System zur kontinuierlichen Analyse der Prozessgase der beiden Öfen ausgestattet. Kern des Analysesystems ist ein FTIR (Fourier-Transformations-Infrarotspektrometer) des finnischen Herstellers Gasmet Technologies Oy, mit dessen Hilfe die Konzentrationen sämtlicher infrarotaktiver Gase wie CO, CO2, H2O, NOX und diverser organischer Komponenten über die Zeit detektiert und aufgezeichnet werden können. Da alle Systemkomponenten, mit denen das Analysegas in Kontakt steht, beheizt sind, besteht die Möglichkeit, auch korrosive Gase wie SO2, HCl und HF problemlos zu Analysieren. Die Neuinvestition ist ein weiterer Schritt, pyromtellurgische Schmelzprozesse in TBRC und GLBO besser steuern und überwachen zu können und somit die Qualität der Ergebnisse deutlich zu erhöhen.



IME im Magazin "Kultur & Technik"


Verfasst am 28.01.2019 von dmichaelis

Die Thematik des  Elektronikschrottrecyclings ist in der neusten Ausgabe von "Kultur & Technik - Das Magazin aus dem Deutschen Museum" aufgegriffen worden. Mitunter wird das Mitwirken und die Forschungsansätze des IME vorgestellt.

Der Artikel kann unter dem folgenden Link eingesehen werden:

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AGBLetzte Aktualisierung: 28.05.2020