Projekt Beschreibung

Titel: Techno-ökonomische Analyse einer Absenkung des KCI-Gehalts im Schmelzsalz beim Al-Recycling
Projekt Art: No information
Förderer: BMWi, IGF-Vorhaben Nr. 18503 N/1, Forschungsvereinigung Stifterverband Metalle e.V.
Laufzeit: 01.12.2014 – 31.05.2017
Partner Liste: K + S Entsorgung GmbH, Real Alloy Germany GmbH, Alustockach GmbH, Hydro Aluminium Deutschland, Linde Ag, Lühr Filter GmbH, Marvo GmbH, Reinkalk GmbH, Bartz Maschinenbau, Lühr Filter GmbH


Beschreibung:

Der Schmelzprozess beim Aluminiumrecycling erfolgt unter Einsatz von einer Salzschmelze. Die Salzschmelze erfüllt neben dem Schutz der metallischen Schmelze vor Oxidation weitere wichtige Funktionen. Darunter sind thermische Isolation, Aufnahme von (aus dem Einsatzmaterial und Ofenausmauerung stammenden) Verunreinigungen sowie geförderte Ablösung der am Metall anhaftenden Oxidschicht zu nennen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und ein effizientes Verfahren zu gewährleisten, muss die Salzschmelze entsprechende Eigenschaften mit sich bringen. Gefordert sind eine geringe Dichte, geringe Viskosität, nicht zu hoher Schmelzpunkt und geringer Dampfdruck (geringes Abdampfverhalten).

Derzeit werden in deutschen Aluminiumschmelzwerken 70 NaCl:30 KCl Salzmischungen mit geringen Zuschlagsmengen verwendet. Das darin enthaltene KCl gilt aufgrund des hohen Preises und der starken Verdampfungsverluste als problematisch, sodass das Bestreben nach einer kostengünstigeren Schmelzsalzalternative besteht. Idealerweise sollte die innovative Salzmischung weitere finanzielle Vorzüge mit sich ziehen. Beispielhaft sind verringerte Heiz-/Betriebskosten oder erhöhte Schmelzausbeuten zu nennen. Eine Absenkung des Kaliumgehalts im Schmelzsalz könnte zu einem erheblichen Einsparpotenzial führen, weshalb im Rahmen dieses Vorhabens KCl-minimierte Schmelzsalze hinsichtlich ihrer Eignung untersucht worden sind. Zunächst sind DTA/DTG-Analysen und TG-/Emissions-/Schmelzversuche im Labormaßstab vorgenommen worden. Dabei sind sowohl die Salzzusammensetzung, die Metallqualität als auch die Konzentrationen der verschiedenen Zuschläge variiert worden. Das generierte Wissen ist schließlich zunächst im Technikumsmaßstab und schließlich im Demonstrationsmaßstab angewendet worden. Abgerundet wurde das Projekt von einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Weitere Informationen können Sie hier als pdf-Format herunterladen. Der vollständige Bericht kann unter dem folgenden Link eingesehen werden.



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Institutstermin

Letzte Aktualisierung: 26.03.2019